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Inlineskating


Inlineskaten: Alternative im Gesundheitssport

In den letzten Jahren erleben die Sportgeschäfte einen Verkaufsboom bei Inlineskatern. Das führt dazu, daß immer mehr "Inliner" auf Gehwege, Radwege und Straßen drängen. Bei einer solchen sich zur Massensportart entwickelnden Welle muß man sich fragen, ob neben dem Spaß auch die Gesundheit nicht zu kurz kommt.

Snoopy

Die erste Antwort ergibt sich schon aus der bloßen Beobachtung der Bewegung: Solange sie nicht durch einen Sturz abrupt gestoppt wird, ist es eine sanfte, fließende Bewegung. Es treten keine großen Bremskräfte auf. Daraus ergibt sich, daß diese Sportart gelenkschonender ist als zum Beispiel das Laufen. Deshalb wird Inlinen auch als Alternative bei Läufern eingesetzt, wenn Verletzungen vorliegen. Wegen der geringeren Gelenkbelastung eignet es sich auch für Menschen, die das Normalgewicht noch nicht erreicht haben.

Vor allem die Muskulatur der Oberschenkel und die Gesäßmuskulatur werden beansprucht. Da der Kraftaufwand größer ist als beim Joggen, kommt es zu einer stärkeren Ausprägung der entsprechenden Muskulatur; die Problemzonen werden straffer! Bei sportlicher Fahrweise wird zusätzlich die Rückenmuskulatur belastet, da der Oberkörper gebeugt wird, um den Windwiderstand zu reduzieren. An diese hohen Beanspruchungen muß die Muskulatur langfristig angepaßt werden.

Neben dem reinen Muskeltraining eignet sich Inlineskaten gut zum Herzkreislauftraining. Die Herzfrequenz kann durchaus bis zum Maximum steigen (und das nicht nur vor Schreck, wenn man gerade noch einer Katastrophe entgangen ist, die durch mangelhaftes Bremsvermögen entstanden ist...). Die Wirkungen auf den Stoffwechsel sind mit denen anderer Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen vergleichbar. Das Inlinen hat also ähnliche präventive Auswirkungen wie diese Sportarten.

Voraussetzung, um diese positiven Wirkungen schadlos zu "erfahren", ist allerdings, daß man die Technik des Kurvenfahrens und vor allem des Bremsens (evtl. das Fallen) erlernt. Das MSG Hannover bietet solche Kurse seit 3 Jahren für jedes Alter in Gruppen von ca. 10 Teilnehmern an. Wie in einem Skikurs erlernen Sie bei uns das Bremsen, Kurven- und Slalomfahren und richtiges Fallen..

Neben der Technik ist das Tragen von Schutzkleidung nicht nur auf der Rampe oder in der Half-Pipe unverzichtbar. Alleine durch die Geschwindigkeiten, die denen von Radfahrern vergleichbar sein können, ist bei einem Sturz die Verletzungsgefahr hoch; denn nicht immer sind ein Baum, ein Laternenpfahl oder ein Fußgännger als "Bremshilfe" verfügbar! Durch Schutzkleidung kann das Verletzungsrisiko um den Faktor 10 reduziert werden.

Wenn man das beherzigt, dann ist Inlineskaten nicht nur eine Alternative sondern auch eine sinnvolle Ergänzung im Gesundheits- und natürlich im Ausdauersport.

Neue Inline-Kurse beginnen Mitte Juni. Die genauen Termine finden Sie hier.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. Tel. 0511-260903-15 oder auf Anfrage per e-mail

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